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Bundestagsabgeordnete Violetta Bock besucht Lauterbach auf Einladung von Katharina Jacob und Dietmar SchnellDie Linke thematisiert Wohnsituation am Vaitsberg

VOGELSBERGKREIS (ol). Auf Einladung der Bürgermeisterkandidatin Katharina Jacob und des Kreistagsspitzenkandidaten Dietmar Schnell (beide Die Linke) besuchte die Bundestagsabgeordnete Violetta Bock die Kreisstadt Lauterbach. Im Mittelpunkt stand die Situation der städtischen Häuser in der Siedlung Vaitsberg und die Zukunft des kommunalen Wohnraums.

Auf Einladung von Katharina Jacob, Bürgermeisterkandidatin für Lauterbach, und Dietmar Schnell, Spitzenkandidat für den Kreistag, beide Die Linke, besuchte die Bundestagsabgeordnete Violetta Bock die Vogelsberger Kreisstadt, das berichtet Dir Linke in einer Pressemitteilung.

Gemeinsam erkundeten sie zunächst die Siedlung Vaitsberg, in der städtische Häuser in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr verfielen und sich mittlerweile in einem desolaten Zustand befinden. Nichtsdestotrotz wohnen hier nach wie vor Menschen. Es sind die Ärmsten der Armen, die sich sonst in der Region keine Wohnung leisten könnten. Immer wieder ist von einem Verkauf durch die Stadt die Rede. Das Ganze laufe allerdings äußerst intransparent und ohne jede Beteiligung der Mieterinnen und Mieter ab, so Die Linke.

So erklärte auch Violetta Bock anschließend, dass ihr klar geworden sei, wie sehr die Bewohner*innen verunsichert sind, was mit ihrem Zuhause passiert. „Es ist gut, zu sehen wie Menschen wie Katharina Jacob hier nah bei den Menschen sind und diese Sorgen ernst nehmen. Ein Abriss oder Verkauf von kommunalem Eigentum wäre angesichts der Wohnungskrise ein fatales Signal.“ Auf Bundesebene setze sich Die Linke für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen ein. Allein mit einer Vermögenssteuer stünden in Hessen 8 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung.

Dietmar Schnell stellt dazu fest: „Schon Mahatma Gandhi wusste: Der wahre Maßstab einer Gesellschaft zeigt sich darin, wie sie ihre schwächsten Mitglieder behandelt. Leider muss man konstatieren, dass insbesondere die CDU in Lauterbach in ihrem Handeln nicht diesem Gedanken folgt.“ „Interessant auch, wie freundlich und entgegenkommend uns die Menschen hier empfangen haben“, stellt Katharina Jacob nachdenklich fest. „Die Gespräche mit den Bewohner*innen werden in mir noch lange nachhallen. Vor allem aber werfen sie weitere Fragen auf. Wir bleiben am Thema dran.“

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