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Ortstermin beleuchtet Betreuungssituation, Auslastung und finanzielle HerausforderungenSPD/UWL informieren sich über Kita „Unterm Regenbogen“ in Kirtorf

KIRTORF (ol). Die Kandidatinnen und Kandidaten von SPD/UWL haben sich bei einem Ortstermin in der Kita „Unterm Regenbogen“ in Kirtorf über Betreuung, Auslastung und finanzielle Rahmenbedingungen informiert. Die Einrichtung betreut Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt und ist nahezu vollständig ausgelastet. Besonders positiv hervorgehoben wurde das kulturelle Konzept als „Kulturkita“. Zugleich wurde die hohe finanzielle Belastung für die Stadt thematisiert.

Die Kita Unterm Regenbogen in Kirtorf gehört zu den größten familiären Errungenschaften der Stadt. Hier wird vom einjährigen Kind bis zum Schulkindalter allen Kirtorfer Kindern beste Betreuung angeboten. Der Betrieb der Kita gehört allerdings auch zu den höchsten Ausgabeposten der Stadt, berichtet die SPD Kirtorf in einer Pressemitteilung. Über eine Million kostet der städtische Anteil, der inzwischen mehr als die Hälfte der Gesamtkosten ausmacht.

Da auch in politischen Kreisen viel über die Kita gesprochen wird, wollten sich die Kandidaten der SPD/UWL mit einem Ortstermin einen eigenen Überblick verschaffen. Begleitet vom Leitungsteam der Einrichtung konnten dabei die Räume in Augenschein genommen werden und Fragen zum pädagogischen Konzept erörtert werden.

Beeindruckt war die Besuchergruppe auch von dem kulturellen Projekt, zu dem sich die Kita beworben hatte. So werden als Kulturkita den Kindern – auch mit Unterstützung von externen Fachkräften – zum Beispiel kreative Workshops und ein Atelier für kleine Künstler angeboten. Sicherlich eine schöne Abwechslung und Bereicherung im Kitaalltag.

Wie man im Weiteren erfuhr, ist die Auslastung insgesamt hoch, so ist zum Beispiel im Bereich der Unter-Dreijährigen erst in 2028 wieder ein Platz frei, bis dahin ist schon alles ausgebucht. Das liegt allerdings auch daran, dass die Eltern schon frühzeitig im Voraus um einen Platz nachfragen. Erfreulich wurde von den Teilnehmern dazu registriert, dass eine wirkliche Warteliste dementsprechend noch überschaubar ist. Bis jetzt konnte dem Bedarf in absehbarer Zeit also immer nachgekommen werden. Auch der Bereich der Über-Dreijährigen ist nahezu ausgebucht, allenfalls in Übergangszeiten ist mal kurzfristig der eine oder andere Platz nicht belegt.

Zur Frage der Busauslastung, die auch in den Haushaltsberatungen gestellt wurde, konnte man in Erfahrung bringen, dass das Busangebot sehr gut von den Eltern angenommen wird. Es kam sogar schon vor, dass der Bus zweimal Abholpunkte anfahren musste, weil alle Plätze belegt waren. Man war sich einig, an diesem Service sollte auf jeden Fall festgehalten werden.

Da sich die Kita-Gebühren im durchschnittlichen Bereich bewegen und die beschlossenen Steuererhöhungen oftmals auch junge Familien treffen, will man sich dafür einsetzen, dass eine geplante Erhöhung der Kita-Gebühren überschaubar bleiben muss. Hier darf Kirtorf nicht wie bei der Grundsteuer zum Spitzenreiter werden.

Alle Teilnehmer waren nach der Begehung und den Gesprächen angetan von der zeitgemäßen modernen Einrichtung und dem guten Betreuungsangebot. Man muss allerdings im Auge behalten, dass man bei steigendem Betreuungsbedarf gerade bei den Unter-Dreijährigen auch künftig Familien immer ein Angebot machen kann. Erweiterungspläne liegen ja schon vor, die dann bei entstehendem erhöhtem Bedarf ggf. aufgenommen werden könnten, aber das wäre noch Zukunftsmusik, so die SPD/UWL abschließend.

Fotos: SPD Kirtorf

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