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Neujahrsrundgang führt Mitglieder und Bürger zur BürgerEnergie-Anlage in LingelbachSPD Grebenau informiert sich über Nahwärmeversorgung

GREBENAU/LINGELBACH (ol). Im Rahmen ihrer Neujahrsrundgänge hat die SPD Grebenau die Nahwärmeanlage der BürgerEnergie eG in Lingelbach besichtigt. Ziel war es, Einblicke in Technik und Nutzungsmöglichkeiten zu gewinnen. Vor dem Hintergrund der kommunalen Wärmeplanung wurde diskutiert, ob solche Modelle auch für Grebenau eine Zukunftsperspektive bieten. Die SPD fordert ein zügiges Handeln bei der Wärmeplanung.

Im Rahmen ihrer jährlichen „Neujahrsrundgänge“ haben Mitglieder der SPD Grebenau unter Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger die Anlage zur Erzeugung von Nahwärme der BürgerEnergie eG im Stadtteil Alsfeld–Lingelbach am vergangenen Samstag besichtigt, das berichtet die SPD Grebenau in einer Pressemitteilung.

Nach einer ausführlichen Erklärung durch ein Mitglied der Genossenschaft in die Funktionsweise der Anlage konnten sich die interessierten Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Technik sowie vom Umfang der angeschlossenen Haushalte verschaffen.
Hintergrund des Besuches war, einen ersten Eindruck zu bekommen, ob eine solche Wärmeerzeugungsform auch für die Stadtteile im Gründchen eine Alternative zu den heutigen Einzelanlagen der Wohnhäuser vor dem Hintergrund der Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sein könnte.

Aktuell sind die Städte und Gemeinden gemäß dem allgemein „Heizungsgesetz“ genannt, verpflichtet einen sog. kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Grebenau muss diesen bis 2028 (noch 1 Jahr und 11 Monate) erstellen. Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister H. Wicke, hat die Stadt Grebenau und der zugehörige Gemeindeverwaltungsverband (GVV) noch keine Arbeiten zur Erstellung eines solchen Planes unternommen. Wir meinen: Anscheinend hat man dort noch Zeit und Kapazitäten genug um kurzfristig einen solchen Plan zu erstellen.

Andere Gemeinden sind da weiter: So hat die Stadt Alsfeld eine Informationsveranstaltung zur Strategie der kommunalen Wärmeplanung in Alsfeld am 22.01.2026 in der neuen Feuerwache veranstaltet.

In Grebenau sollte man nicht auf eine Aktualisierung des Heizungsgesetzes setzen in der Hoffnung, dann aufgrund der Größe ausgenommen zu sein. Jetzt heißt es, die Bürgerinnen und Bürger wie vorgesehen zu informieren und anfangen zu handeln.

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