
Vogelsbergkreis beschafft 6000 Liter Schaummittel zur Stärkung des KatastrophenschutzesFür den Ernstfall gerüstet
VOGELSBERGKREIS (ol). Der Vogelsbergkreis hat zur Vorsorge für Großschadenslagen und Katastrophenfälle 6000 Liter Schaummittel angeschafft. Das Material wird an strategisch wichtigen Standorten gelagert und steht den Feuerwehren im Bedarfsfall schnell zur Verfügung. Ziel ist es, insbesondere bei Flüssigkeitsbränden die Einsatzfähigkeit deutlich zu erhöhen. Das eingesetzte Schaummittel ist fluorfrei und vollständig biologisch abbaubar.
Im Rahmen der Vorbeugung von Großschadenslagen und Katastrophenfällen rüstet der Vogelsbergkreis weiter auf. Erste Vorsorgemaßnahmen wurden getroffen, dazu zählt die Unterstützungder Kommunen bei der Bevorratung von Schaummittel, erklärt Kreisbrandinspektor Marcell Büttner in einer Pressemitteilung.
Schaummittel werden laut Büttner bei der Feuerwehr hauptsächlich zur effektiven Brandbekämpfung von flüssigen (Brandklasse B) und festen Stoffen (Brandklasse A) genutzt. Der Schaum bildet eine isolierende Decke, somit wird die Sauerstoffzufuhr unterbrochen und der Brand gekühlt, was die Rückzündung verhindert. Schaum dient als Universallöschmittel, um brennende Flüssigkeiten wie Benzin abzudecken oder Holz, Papier und Textilien effizienter zu löschen, Schaum dient auch als Netzmittel zur Verbesserung der Wasserdurchdringung, führt der Kreisbrandinspektor aus.
Der Vogelsbergkreis hat nun 6000 Liter Schaummittel beschafft. Dieses wird an strategisch gut gelegenen Punkten im Landkreis vorgehalten. Jeweils 2000 Liter gehen an die Kommunen Alsfeld, Grebenhain und Homberg. Im Bedarfsfall werden die Mengen mit einem Gerätewagen-Logistik der Feuerwehr an die Einsatzstelle gebracht. „In der Regel hat ein Feuerwehrfahrzeug 60 bis 120 Liter Schaummittel vorrätig, somit erhöht sich durch die Vorhaltung die Schlagkraft bei Flüssigkeitsbränden immens“, betont Büttner.
Das bevorratete Schaummittel ist fluorfrei: Es enthält keine organischen Fluorverbindungen und entspricht damit modernsten Umweltstandards. Zudem ist das Konzentrat zu 100 Prozent biologisch abbaubar,was die Umweltbelastung bei Einsätzen und Übungen minimiert, so Büttner abschließend.
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