
CDU Alsfeld besichtigt Firma Zeppelin in der Karl-Bröger-StraßeZu Gast bei den großen Baumaschinen
ALSFELD (ol). Die CDU Alsfeld hat das Betriebsgelände der Firma Zeppelin in Alsfeld besichtigt. Dabei erhielten Fraktion und Parteimitglieder Einblicke in die Aufbereitung und den weltweiten Vertrieb gebrauchter Baumaschinen. Themen waren unter anderem Nachhaltigkeit, Fachkräftenachwuchs und logistische Herausforderungen. Bürgermeister und CDU-Vertreter betonten die Bedeutung des Standorts für die Stadt.
Gut sichtbar von der Autobahn mit seinen großen Maschinen in ihrem unverkennbaren gelb befindet sich an der gleichnamigen Straße in Alsfeld die Firma Zeppelin. Die CDU Alsfeld lud in dieser Woche die Fraktion und die Partei zu einer Betriebsbesichtigung auf dem Betriebsgelände in der Karl-Bröger-Straße ein. Begrüßt vom Head of Used Equipment Pool Roger Immig und dem Head of Workshop Alexander Schmidt zeigte dieser den Besuchern das beeindruckende Betriebsgelände, heißt es in der Pressemitteilung der CDU Alsfeld.
Zu Beginn der Besichtigung wies er dabei direkt auf die Besonderheiten des Standorts hin. So sei man in Alsfeld ein Tor zur Welt. Gebrauchte Maschinen insbesondere der Firma Caterpillar werden hier von den insgesamt 20 Arbeitnehmern und einem Auszubildenden teilweise demontiert, aufbereitet, lackiert und danach weltweit an verschiedene gewerbliche Kunden geliefert. Speziell auf die Kundenwünsche stimme man dabei die Maschinen ab, wobei man aus dem Nachhaltigkeitsgedanken heraus immer mehr Wert auf Reparatur statt Austausch lege. Dabei werden am Standort Alsfeld Maschinen aller Größe vom kleinen Kettenbagger bis hin zu Radladern für Stahlwerke und Muldenkippern für den Bergbau behandelt.

Foto: CDU Alsfeld
Schwierigkeiten bereite dem Standort derzeit insbesondere das Nachwuchsproblem. Als feste Größe wolle man jährlich 2 neue Auszubildende einstellen. Man stehe jedoch wie viele Marktteilnehmern vor dem Problem einer mangelnden Bewerberlage. Daneben stehe man hinsichtlich des Transports der großen Maschinen immer vor Herausforderungen. Die Organisation eines Schwertransports sei zumeist recht teuer und stößt dabei aufgrund von regional unterschiedlichen Zuständigkeiten und Regelungen öfter auf Probleme.

Foto: CDU Alsfeld
„Nicht nur die schiere Größe der Maschinen, auch der hohe Umschlag an Baumaschinen, der hier am Standort stattfindet beeindruckt“, so Bürgermeister Stephan Paule im Anschluss an die Führung. Besonders freue ihn jedoch die Aussage, dass die Firma Zeppelin fest am Standort Alsfeld hänge. „Als Stadt müssen wir daher alles daransetzen, dass Unternehmen mit Wachstumspotential, auch die Möglichkeiten bekommen sich weiterzuentwickeln und auszudehnen“, sagen der Parteivorsitzende Martin Giese und der Fraktionsvorsitzende Alexander Reinsch unisono. Hierbei müsse man als Stadt helfen, Bebauungspläne anzupassen oder die Ankaufsvorgänge zu Betriebserweiterungen aktiv zu begleiten.
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