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Christdemokratische Rathauschefs betonen Verantwortung, Verlässlichkeit und Engagement aller GenerationenSeniorenunion Vogelsberg diskutiert Kommunalpolitik mit Bürgermeistern

VOGELSBERGKREIS (ol). Beim Monatstreffen der Seniorenunion des Vogelsbergkreises stand die Bedeutung der älteren Generation für die Kommunalwahl im Mittelpunkt. Mehrere CDU-Bürgermeister aus dem Kreis diskutierten über kommunalpolitische Verantwortung, wirtschaftliche Grundlagen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dabei wurde die Attraktivität des Vogelsbergkreises als Lebens- und Arbeitsraum hervorgehoben. Weitere Gesprächsrunden sind für Februar und März geplant.

„Senioren entscheiden die Wahl“, wies Hans-Jürgen Schäfer, Kreisvorsitzender der Seniorenunion des Vogelsbergkreises darauf hin, dass am 15. März bei der Neubestimmung der Kommunalparlamente 40 Prozent der Wahlberechtigten älter als 60 Jahre seien. Beim ersten Monatstreffen der CDU-Veteranen im Alsfelder Rambach-Haus waren die christdemokratischen Bürgermeister im Landkreis als Diskussionspartner eingeladen, heißt es in der Pressemitteilung der CDU Senioren.

Gekommen waren der Alsfelder Rathaus-Chef Stephan Paule, der auch Landesvorsitzender der kommunalpolitischen Vereinigung der Hessen-CDU ist, Hombergs Bürgermeisterin Simke Ried sowie die Bürgermeister von Kirtorf und Antrifttal, Christoph Lück und Dietmar Krist. Weitere Teilnehmer der Runde waren der Landesvorsitzende der Senioren-Union, der frühere Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel, und der ehemalige Landrat Rudi Marx.

Stephan Paule betonte die führende Rolle der Christdemokraten als Kommunalpartei. Im Vogelsbergkreis gebe es mit Landrat Dr. Jens Mischak und 19 Bürgermeistern 20 direkt gewählte Wahlbeamte. Die Hälfte davon stelle die CDU, damit hätten die Vogelsberger Christdemokraten sogar die Parteifreunde im Landkreis Fulda überrundet. Die Senioren in der Partei betrieben keine Klientelpolitik, sondern stünde mitten in der Gesellschaft, lobte Paule. Im Vordergrund stünden weniger das eigene Wohlbefinden als die Sorge um die Zukunft der nächsten Generation.

Dietmar Krist, auch Kreisvorsitzender der kommunalpolitischen Vereinigung der CDU, wünschte sich, dass die Jugend sich in gleichem Maße wie die Senioren engagiere. Es müssten sich mehr junge Leute in den demokratischen Parteien engagieren und sich in der Politik zu Wort melden. Simke Ried, wie Paule und Wiegel Mitglied im CDU-Landesvorstand, sagte, dass Kommunalpolitik eine belastbare Verlässlichkeit brauche. Dies sei bei der Suche nach Lösungen für komplexe Sachverhalte vielfach wichtiger als Geschwindigkeit im Handeln: „Wer gründlich nachdenkt, baut Brücken so, dass sie auch halten.“ Christoph Lück wies auf die Stärken der Region hin, die es gelte auszuschöpfen. Kommunalpolitik könne nur bezahlbar sein, wenn wirtschaftlich die Voraussetzungen gegeben seien.

Die Anziehungskraft des heimatlichen Vogelsbergkreises wurde von allen Rednern herausgestellt. Es sei attraktiv, hier zu leben, zu wohnen und zu arbeiten. Beim nächsten Treffen der CDU-Senioren am Dienstag, 3. Februar ab 14.30 Uhr im Rambachhaus in Alsfeld wird der CDU-Kreisvorsitzende, Landrat Dr. Jens Mischak, als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, am Dienstag, 3. März, der Lauterbacher Bürgermeister-Kandidat Holger Marx.

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