
Deutlicher Heimsieg gegen Niesky folgt lehrreiche Auswärtsniederlage beim Meister FASS BerlinKantersieg und Dämpfer: Lauterbacher Luchse erleben intensives Doppelspielwochenende
BERLIN/LAUTERBACH (ol). Die Lauterbacher Luchse sind mit einem ereignisreichen Doppelspielwochenende ins neue Jahr gestartet. Nach einem klaren 17:2-Heimsieg gegen Tornado Niesky folgte tags darauf eine 6:10-Auswärtsniederlage beim amtierenden Meister FASS Berlin. Während die Offensive am Samstag glänzte, zeigte der Sonntag die Unterschiede zu den Spitzenteams der Liga. Bereits am kommenden Wochenende wartet mit den Schönheider Wölfen die nächste Topmannschaft in Lauterbach.
Das erste Doppelspielwochenende des neuen Jahres hatte es für die Lauterbacher Luchse so richtig in sich. Nach einem furiosen Kantersieg im ersten Heimspiel 2026 gegen Tornado Niesky folgte nur einen Tag später die schwere Auswärtsaufgabe beim amtierenden Meister FASS Berlin. Am Ende standen ein deutlicher Erfolg und eine lehrreiche Niederlage zu Buche, heißt es in der Pressemitteilung der Lauterbacher Luchse.
Das Heimspiel gegen Tornado Niesky ist dabei schnell erzählt. Von Beginn an übernahmen die Luchse die Kontrolle über die Partie und gaben diese zu keinem Zeitpunkt aus der Hand. Bereits in der fünften Spielminute wurde der Torreigen eröffnet, und auch danach kannten die Vogelsberger kein Erbarmen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste zu, sodass am Ende ganze 17 Treffer auf der Anzeigetafel der Luchse standen.
Allen voran zeigte sich Stürmer Julius Kranz in Torlaune und steuerte allein fünf Treffer zum 17:2-Endstand bei. Auch Hunter Brackett mit vier Toren sowie Philipp Maier mit drei Treffern präsentierten sich an diesem Abend in bestechender Form und sorgten für beste Stimmung in der Lauterbacher Eissportarena.
Die Freude über den Kantersieg hielt jedoch nur kurz, denn keine 24 Stunden später standen die Luchse bereits wieder auf dem Eis – diesmal in der Bundeshauptstadt beim amtierenden Meister FASS Berlin. Und auch in diese Partie starteten die Lauterbacher nach Maß: Gerade einmal 1:02 Minuten waren gespielt, als Kapitän Tobias Schwab seine Mannschaft in Führung brachte. Doch die Freude währte nur 47 Sekunden, ehe Volynec für die Gastgeber ausglich.
Was darauf folgte, waren fünf schwache Minuten der Luchse, die FASS eiskalt ausnutzte und sich einen 4:1-Vorsprung erspielte. Zwar kämpften sich die Vogelsberger immer wieder heran und erzielten wichtige Treffer, doch jedes Aufbäumen wurde von der offensiven Klasse der Berliner prompt beantwortet. So konnte der Rückstand bis zum Spielende nicht mehr aufgeholt werden, und am Ende stand eine 10:6-Niederlage. Auch wenn die Partie von vielen Unterbrechungen und Fehlern auf beiden Seiten geprägt war und nicht zu den spielerischen Highlights der Saison zählte, bot sie den Zuschauern dennoch alles, was Eishockey ausmacht – inklusive einer kleinen Kampfeinlage.
Nach dem deutlichen Sieg am Samstag setzte bei den Luchsen am Sonntag somit schnell wieder Ernüchterung ein. Dass das Team sein Potenzial abrufen kann, zeigte es eindrucksvoll im Heimspiel gegen Niesky. Um jedoch eines der absoluten Top-Teams der Liga zu schlagen, muss diese Leistung auch in den entscheidenden Spielen konstant auf das Eis gebracht werden.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag, den 10.01., wenn mit den Schönheiter Wölfen der Tabellenzweite um 19 Uhr in der Lauterbacher Eissportarena gastiert. Die Luchse werden alles daransetzen, vor heimischem Publikum die nächste starke Leistung zu zeigen.
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