
Fraktion Die Linke im Lauterbacher StadtparlamentLinke sieht wachsende Erfolge bei Transparenz und Bürgerbeteiligung in Lauterbach
LAUTERBACH (ol). Die Fraktion Die Linke im Lauterbacher Stadtparlament stellt eine zunehmende Öffnung der Stadtverwaltung für Transparenz und Bürgerbeteiligung fest. Jüngste Initiativen wie eine Online-Umfrage zum Regionalmarkt wertet sie als Fortschritt. Gleichzeitig sieht die Fraktion weiterhin erheblichen Informationsbedarf bei Finanzthemen des Stadtparlaments.
„Viereinhalb Jahre Arbeit der Fraktion Die Linke im Lauterbacher Stadtparlament zu den Themen Transparenz und Bürgerbeteiligung zeigt zunehmend Erfolge“, so Katharina Jacob von der Fraktion. So gab es diese Woche auf der Facebook-Seite der Stadt eine „Umfrage zum Regionalmarkt“, wie die Fraktion Die Linke in einer Pressemitteilung berichtet.
Noch vor einiger Zeit wäre eine solche Initiative zur Bürgerbeteiligung der Stadt aus eigener Motivation heraus nicht vorstellbar gewesen. Bürgerbeteiligung, wie etwa zuletzt zum Thema Stadtentwicklung Isek, gab es in der Vergangenheit nur, wenn Förderprogramme dies als Auflage zur Teilnahme forderten. Die Linke begrüßt diese Entwicklung und hofft auf intensive Fortsetzung.
Nachholbedarf bestehe noch beim Thema Transparenz und Information im Zusammenhang mit dem Wirken des Stadtparlamentes. Nachdem klar war, dass der vorgelegte Haushalt 2026 von der Kommunalaussicht nicht genehmigt wird und an dem Haushalt 2025 Mängel aufgezeigt wurden, fehlte der Fraktion Die Linke eine entsprechende Information des Parlamentes zu den Vorgängen. Deshalb stellte die Fraktion einen entsprechenden Antrag auf Information zur Finanzlage und zu Maßnahmen, die zu einem genehmigungsfähigen Haushalt 2026 führen sollen. Ein Änderungsantrag der SPD ergänzte diesen Antrag, der in der Folge eine Mehrheit des Parlamentes fand. „Die Fraktion Die Linke begrüßt, dass jetzt auch von anderen Fraktionen vom Magistrat vorgelegte Beschlüsse zunehmend hinterfragt werden und mehr Information eingefordert wird. Dies war in den ersten Jahren der Sitzungsperiode sehr selten zu beobachten. Hier arbeitete eigentlich nur die Bürgerliste noch in Richtung Erhöhung der Transparenz“, so Winfried König von der Fraktion Die Linke.
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Katharina Jacob ist eine engagierte, starke kämpferin für eine nachhaltig-solidarische sozial-ökologische stadt/ gesellschaft…
Eine andere Welt ist möglich!
Wünsche weiterhin viel Kraft und Mut und viel Erfolg
Man hat in Gießen bestens gesehen, welche Bestrebungen die Linken haben.
Ich sage ganz klar: Nein danke.
hallo „GLF“, warum schreiben Sie mit pseudonym? Welche Bestrebungen hat „Die Linke“ denn Ihrer meinung nach? Wie zeigt sich denn angeblicher linker faschismus?
„Der Faschismus ist eine politische Bewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Italien entstand. Sie vertrat rechtsextreme, rassistische und fremdenfeindliche Gedanken. Die faschistische Partei übernahm bald nach ihrer Gründung unter dem Einsatz von Gewalt und Terror in Italien die Macht im Staat. Der Führer der Faschisten war Benito Mussolini. Er forderte unbedingten Gehorsam der Parteimitglieder. Seine Anhänger mussten sich den Ideen des Faschismus unterwerfen. Der Führer Mussolini und seine obersten Gefolgsleute bestimmten, was die Menschen zu tun und zu denken hatten.
Das demokratische Parlament war machtlos geworden. Weil es den Menschen in dieser Zeit wirtschaftlich sehr schlecht ging, sehnten sie sich nach einem starken Führer. Sie hofften, dass er ihnen aus ihrer Not heraushelfen würde. Auch in anderen Ländern, wo es den Menschen nicht gut ging, konnten faschistische Vorstellungen Fuß fassen, insbesondere in Deutschland, wo der „Nationalsozialismus“ große Ähnlichkeiten mit dem Faschismus hatte.
Woher kommt der Begriff?
Die Faschisten hatten als Zeichen auf ihren Fahnen und als Parteiabzeichen das altrömische Rutenbündel. Der lateinische Begriff dafür lautet „fasces“. Davon leitet sich der Begriff „Faschismus“ ab.
Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von http://www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2025.