Auf der Seebühne des Antrifttaler Stausees wurde jetzt zum ersten Mal geheiratet. Foto: Gemeinde Antrifttal

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Stausee Antrifttal: Erste Trauung auf der noch provisorischen Seebühne au dem SeeUngewöhnlicher Trauort: Erste Trauung auf Seebühne

ANTRIFTTAL (ol). Neu eingerichtet und bereits gebührend eingeweiht: Auf der neuen, noch provisorischen Seebühne des Antrifttaler Stausees wurde zum ersten Mal geheiratet. Michaela Slapa und Nico Leicht trauten sich im ungewöhnlichen, aber besonderen Ambiente mit Blick auf den See. Der Trauort steht jetzt auch anderen Paaren zur Verfügung. Das teilte die Gemeinde Antrifttal in einer Pressemitteilung mit.

Am Antrifttaler Stausee traute sich das erste Paar auf der Seebühne zu heiraten. Michaela Slapa aus Alsfeld und Nico Leicht aus Neustadt versprachen sich vor Standesbeamtin Katrin Fiebelkorn die Treue. Mit Blick auf den See zitierte sie den dänischen Schriftsteller Søren Kierkegaard: „Die Ehe ist die wichtigste Entdeckungsreise, die ein Mensch unternehmen kann“.“

Zuvor musste sich Fiebelkorn, so heißt es in der Pressemitteilung, jedoch selbst auf Entdeckungsreise begeben, da der Trauort noch gänzlich neu für sie war. Das Heiraten auf einer Bühne am See war vom Ehepaar Eckstein angeregt worden, die als Besitzer des Seehotels Michaela diesen außergewöhnlichen Ort für bestens geeignet hielten. Der Vorstand der Gemeinde Antrifttal habe ihn schließlich als Trauort gewidmet, so dass er nun allen Paaren offen stehe. Auch wenn es bisher nur ein Provisorium darstelle, war es doch ein besonderes Ambiente.

Planungen für Steg, Tretboote und Seebühne laufen bereits

Die Planungen des Seehotels Michaela für einen Steg auf den See mit Tretbooten und einer richtigen Bühne laufen bereits. „Die Gemeinde Antrifttal setze sich zusammen mit der Stadt Alsfeld aktiv dafür ein, neue Formen der Nutzung zu erschließen, um das touristische Potential des Sees heben zu können“, weiß Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist zu berichten. „Anhand von Stauseen vergleichbarer Größe könne man feststellen, dass die Möglichkeiten der touristischen Nutzung im und am Gewässer vielfältig seien und unsere Antrifttalsperre durchaus mehr Potential habe, als bisher genutzt wurde.“ „

Das Befahren mit kleinen Booten ohne Verbrennungsmotor sei eine Form des sanften Tourismus und lasse sich auch sehr gut mit dem Ziel verbinden, den Menschen die Natur näher zu bringen“, ergänzte Bürgermeister Stephan Paule, der zugleich Vorsteher des Zweckverbandes Stausee ist.

8 Gedanken zu “Ungewöhnlicher Trauort: Erste Trauung auf Seebühne

  1. Der Kunde ist lästiges Übel. Dies mussten wir schon mehrmals erfahren. Es sind nicht die jungen Mädchen gemeint, die sich ein wenig Geld nebenbei verdienen wollen.Sie sind nicht richtig angelernt, und tun nur ihre Pflicht.Schlimmer ist das festeingestellte Personal, das augenscheinlich keine Lust hat zu arbeiten.Wenn man um 16.50 Uhr nach der Speisekarte fragt, bekommt man gesagt: “ Tut mir leid, Essen gibt es erst ab 17.00 Uhr.“ Hallo, wir wollten erst mal die Karte studieren. Dann dieser Schlendergang, Ihr müßt schon warten, bis ich Lust habe an den Tisch zu kommen.
    Dreckige Tische, die nicht abgewischt werden, wenn neue Gäste kommen, volle Aschenbecher, die einfach zur Seite geschoben werden, um die Getränke auf den Tisch zu stellen, wohlgemerkt von unseren Vorgängern, wir rauchen nicht.
    Und dies immer zu Zeiten, wo nichts los war, leere Tische, später Nachmittag, wo man annehmen sollte, dass das Personal noch fit ist.
    Das Essen ist geschacklich gut, man merkt es ist frisch, der Koch macht sich Gedanken, da kann man nicht merkern. Aber das Preis/ Leistungverhältnis stimmt nicht. Für die Preise kann ich mancherorts nobler speisen und werde wesentlich freundlicher und zuvorkommender bedient.
    Mein Faxit: nach dem wunderschönen Spaziergang um den See eine Tasse Kaffee ohne Ansprüche an irgend etwas, den Blick über den See geniesen, das geht. Das werden wir auch weiterhin tun, mehr aber auch nicht.

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  2. Sabine
    Auch ich finde es toll, wenn jemand die Initiative ergreift, etwas wagt und das Risiko nicht scheut es auch umzusetzen. Nur muss auch der Wille und Herzblut dabei sein.
    Fast ängstliches umgeschult es Personal kann’s nicht reisen.
    Da ich mein Geld leider nicht auf der Straße finde überlege ich mir, wo ich es ausgebe. Am Stausee tue ich es nach zwei Fehlversuchen nicht mehr.

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  3. Liebe Sabine, wir haben leider auch auf jedes Getränk eine halbe Ewigkeit gewartet. Und alleine die Bestellung aufzugeben hat, obwohl vielleicht 2-3 Tische besetzt waren, 15 Minuten gedauert. Von Essen stand in meinem Kommentar noch nicht mal was, aber Hauptsache irgendwelche Pseudoargumente mit Meckern und armen Menschen der dritten Welt bringen.

    Das hat nichts mit negativ sehen oder meckern zutun, sondern das Restaurant sollte statt instrumentalisierte OL-Artikel mal dringend am Service arbeiten.

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  4. Ich finde es gut das neue Ideen umgesetzt werden und probiert wird was angenommen wird und was nicht. Wir waren dort essen und es war wirklich sehr gut, dafür warte ich auch gerne ein wenig darauf. Ich möchte gar kein Essen haben was innerhalb 10 Minuten auf dem Tisch steht, denn das wurde mit Sicherheit nicht frisch zubereitet. Man sollte sich doch wirklich mal zu Augen führen, das es sehr viele Menschen gibt, die überhaupt nichts zu essen haben, deshalb sollte es doch kein Problem sein, etwas zu warten. Vielleicht sollte @Besucher in´s Drive in fahren, da geht´s schneller. Zu meckern hat so mancher immer was, aber das ist meiner Meinung nach jammern auf hohem Niveau. Seht nicht immer alles so negativ sondern erfreut euch eher daran, das ihr das Geld habt um sich Essen gehen leisten zu können.

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  5. @Besucher
    da gebe ich Ihnen vollkommen recht. +Das Personal ist auch nicht unbedingt das Freundlichste…

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  6. War bei uns leider auch so. Wir waren zwei Mal da, beide Male haben wir ewig Warten müssen und dann einmal sogar noch Getränke vom Nachbartisch auf der Rechnung gehabt.

    Personal überfordert, man hat sich als Gast eher wie der Hofnarr als der König gefühlt. Aber ist ja neu, wird vielleicht noch.

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  7. Jeder der schon dort war, weiß leider das Gegenteil. Der Kunde ist nicht König, sondern wartet ewig auf seine Bestellung.

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  8. Endlich tut sich was. Man merkt es auch an den vollen Parkplätzen. Der Kunde ist wieder König. Der Dornröschenschlaf ist hoffentlich vorbei.

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