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Mit einem Augenzwinkern nachgefragt: OL-Umfrage zur WahlStephan Paule: Feierabend – was ist das?

Der amtierende Bürgermeister der Stadt Alsfeld, Stephan Paule (38), ist der Spitzenkandidat der CDU für die Wahl der Alsfelder Stadtverordnetenversammlung und für den Kreistag des Vogelsbergkreis. Auch er hat sich die Zeit genommen, die vielen OL-Fragen zu beantworten.

Warum engagieren Sie sich für den Vogelsbergkreis?
„Der Vogelsbergkreis ist meine Heimat und ich möchte, dass er auch weiterhin eine lebenswerte Zukunft hat. Dazu gehört es, dass Menschen hier Arbeitsplätze und gute Verhältnisse zum Leben finden können.“

Kurz und knapp in einem Satz: Warum sollten die Wähler Ihnen ihre Stimme geben?
„Weil ich zusammen mit der Partei, für die ich antrete, den Blick auf das Wesentliche richte: Arbeitsplätze schaffen, Schulen und Kinderbetreuung voranbringen, schnelles Internet ausbauen und nur das Geld ausgeben, das auch eingenommen wird.“

Wenn Sie selbst nicht zur Wahl ständen, welchen Konkurrenten würden Sie wählen?
„Wenn die CDU nicht antreten würde, würde ich in der Stadt Alsfeld UWA und im Vogelsbergkreis FDP wählen.“

Was machen Sie vermutlich am 6. März um 22 Uhr?
„Ich sitze mit Freunden in der Alsfelder Altstadt in der Gaststätte „Zur Gemütlichkeit“ und warte gespannt auf das Wahlergebnis.“

Was hat Sie in den letzten zwölf Monaten sehr bewegt?
„Das war kein politisches Thema. Mein Vater ist im April 2015 gestorben.“

Wenn Sie über 1 Milliarde frei verfügen könnten, was würden Sie tun – sowohl politisch als auch privat?
„Politisch: 1. Alle Schulden der Stadt Alsfeld tilgen. 2. Ca. 10-20% des Kapitals für Investitionen nutzen, um Alsfeld voranzubringen (Altstadtsanierung 2.0 usw.). 3. Den Rest des Kapitals so anlegen, dass nur die Erträge daraus jährlich der Stadt Alsfeld zugutekommen und der Kapitalstock unangetastet bleibt.
Privat: Das ganze Kapital so anlegen, dass nur die Erträge daraus jährlich ausgeschüttet werden und der Kapitalstock unangetastet bleibt. Mit diesem Geld dann Positives bewirken.“

Wie beschreibt man einem Kindergartenkind die Politik?
„Da wird daran gearbeitet, dass das Wasser aus der Wasserleitung kommt, dass der Müll abgeholt wird, dass nachts die Straßenlampen brennen, dass Du in den Kindergarten gehen kannst, dass die Polizei böse Menschen verhaften kann und dass Oma und Opa auch noch Geld bekommen, wenn sie zu alt zum Arbeiten sind.“

Wohin reisen Sie innerhalb Deutschland am liebsten?
„Am liebsten Städtereisen. München und Hamburg sind meine Favoriten.“

Welcher Romanheld wären Sie gerne und warum?
„In den humoristischen „Scheibenwelt“-Romanen von Terry Pratchett das Stadtoberhaupt von Ankh Morpok, Havelock Vetinari. Er schafft es, trotz widrigster Umstände, immer wieder durch Cleverness und Menschenkenntnis, seine Stadt vor schlimmen Entwicklungen zu bewahren. Er übersteht auch alle Umsturzversuche unbeschadet.“

Wenn ein Film über Ihr Leben gedreht würde, welcher Schauspieler/in sollte Sie spielen und warum ausgerechnet diese(r)?
„Der leider viel zu lange verstorbene Heinz Erhard. Es sollte im Film nicht allzu ernst zugehen.“

Wie lautet der Soundtrack für Ihr Leben?
„Star Wars, Imperial March.“

Bei welcher TV-Serie können Sie abschalten?
„Alles englischsprachige: Game of Thrones, House of Cards, Two and a Half Men, The Big Bang Theory“

Wer war als Jugendlicher Ihr größtes Idol – und natürlich auch warum?
„Das hatte ich nicht wirklich.“

Klassensprecher, Klassenclown oder Klassennerd?
„Klassen-Kassenwart.“

Wie lange besteht Ihre längste Freundschaft und was macht diese so einzigartig und wertvoll für Sie?
„Seit dem 5. Schuljahr. Man hat so viel gemeinsamen Hintergrund, dass man sich fast wortlos versteht.“

Im Zeitalter des Social Media – wie halten Sie Kontakt zu Freunden und Bekannten?
„Telefon, E-Mail, WhattsApp, Facebook“

Feierabend: Jogginghose, Anzug oder Jeans?
„Feierabend?“

Mein Sport ist….?
„Ski Alpin.“

Ein gutes Essen ist…?
„…aus guten Zutaten zubereitet und lecker.“

Ein gelungener Urlaub ist…?
„…wenn wenigstens ein Tag dabei ist, bei dem man nicht von alleine an die Arbeit denkt.“

Laptop, Tablet oder PC?
„Anlassbezogen alle drei.“

Wein, Bier oder Saft?
„Anlassbezogen alle drei.“

Mettbrötchen oder Smoothie?
„Anlassbezogen beides.“

Ist das Glas halb voll oder halb leer?
„Halb voll.“

Mal ehrlich, was würden Sie gerne an sich verändern?
„Ein Blick auf Foto und Waage verrät die Antwort.“

…und nochmal ein tiefer Einblick: welche Eigenschaft gefällt Ihnen an Ihnen selbst nicht?
„Mit geht Kritik, auch wenn sie unsachlich ist, persönlich noch zu nahe. Das „dicke Fell“ hat sich zwar schon entwickelt, muss aber noch wachsen.“

Auf welche Eigenschaft sind Sie dagegen sehr stolz?
„Ich kann mir neue Sachverhalte recht schnell erarbeiten. Das ist bei einem so vielseitigen Beruf eine sehr große Hilfe.“

Ein Laster, auf das Sie gerne verzichten würden?
„Süßigkeiten? Aber ganz darauf verzichten?“

Als Kind wollten Sie sein wie….?
„Captain Picard von Star Trek – The Next Generation.“

Mit wem würden Sie gerne tauschen?
„David Cameron, britischer Premierminister.“

Welches persönliche Ziel haben Sie sich gesetzt, was Sie unbedingt in Ihrem Leben erreichen möchten?
„Noch zu Lebzeiten erleben, dass die Stadt Alsfeld entschuldet ist.“

Ihr „verrücktester“ Wunsch?
„Siehe die vorherige Frage.“

Welche Illusion möchten Sie nicht aufgeben?
„Dass die meisten Menschen grundsätzlich ehrlich miteinander umgehen.“