Ein bisschen Liebe, viel Zusammenhalt: Auch das gehört zu dem Weihnachtsmärchen "Schneeweißchen und Rosenrot". Fotos: aep

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Premiere des Weihnachtsmärchens "Schneeweißchen und Rosenrot" am SonntagZu Weihnachten ein Märchen mit Liebe

ALSFELD (aep). „Es war einmal“ – so wie jedes gute Märchen beginnt, geht es auch in dem Weihnachtsmärchen von „Schneeweißchen und Rosenrot“ los, das die Alsfelder Regisseurin Johanna Mildner in diesem Jahr mit ihrem Darsteller-Team der Marktspielgruppe aufführt: mit viel Liebe zum Detail professionell inszeniert. Montag war Generalprobe auf der Bühne der Stadthalle, öffentliche Premiere ist am Sonntag, 20. Dezember, ab 15 Uhr.

Eigentlich müsste es in diesem Stück nach dem Grimm’schen Märchen heißen: „Es waren einmal“, denn bekanntlich geht es in der Handlung um zwei Geschwister, die wohlbehütet im Wald aufwachsen, bis ein verzauberter Bär das Herz in Wallung und ein böser Zwerg Unruhe ins Leben der jungen Damen bringen, deren Rollen bei Johanna Mildner mit Charlotte Ebert und Chiara Cardamone wohl besetzt sind.

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Hauptdarstellerinnen: Charlotte Ebert (r.) und Chiara Cardamone als Schneeweißchen und Rosenrot im Wald.

Diesen beiden Alsfelder Jugendlichen konnten aufmerksame Theater-Besucher in den vergangenen Jahren als Stamm-Darstellerinnen der Marktspielgruppe auf der Bühne praktisch aufwachsen sehen, und auch die meisten weiteren Schauspielerinnen und Schauspieler des Weihnachtsmärchens sind wohl bekannt: Helmut Berger und Holger Meier-Schabl als (Riesen-)Zwerge zum Beispiel, Jenny Wagner als Agathe, die leicht überkanditelte Zwergenchefin. Oder auch Alexander Boksgorn als Prinz Bela und Bär sowie Aaron Anderson in der großen Rolle als Waldgeist wuchsen mit den Therateraufführungen auf – und an den Rollen als Darsteller, wie die jüngste Aufführung zeigt.

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Premiere ist am kommenden Sonntag

Zur Zeit laufen bereits nichtöffentliche Vorpremieren mit Schulkindern, und die öffentliche Premiere findet am  Sonntag, 20. Dezember, um 15.00 Uhr in der Stadthalle statt.

Weitere Aufführungen: Samstag, 26., und Sonntag, 27. Dezember, jeweils 15.00 Uhr

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Stress mit dem Zwerg (Diyar Ilhan) haben die Schwestern, die vom Waldgeist behütet werden (Aaron Anderson).

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Vicky Gabriel in der Rolle der Mutter ist auch keine Unbekannte mehr bei Alsfelder Aufführungen, und auch Lea Boksgorn, Lorenz Rüdiger und Diyar Ilhan diesmal als böser Zwerg können kleine Schauspielkarrieren vorweisen. Ganz neu ist dafür Lis Römer im Team als kleine Rosenrot und Hase.

Es ist ein mit Pause bald zweistündiges Stück, dass Johanna Mildner als Weihnachtsmärchen schrieb und inszenierte – und zwar so, wie man es von der erfahrenen Schauspielerin kennt: mit Pepp und professionellem Touch auf einer spannend gestalteten Bühne, die in der Stadthalle mit moderner Technik ausgeleuchtet wird. Allein die Einstellung des Lichts zusammen mit dem erfahrenen Lichttechniker Markus Kirchheim passend zum Stück brauchte mehr als einen Abend Probebetrieb.

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Mit Tanz und Gesang bringen Jenny Wagner, Helmut Berger und Holger Meier-Schabl komödiantischen Schwung in das Stück.

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„Wir haben viel Arbeit reingesteckt“, erklärt die Regisseurin am Rande der Generalprobe, die sie wie meist eher schweigend von den hinteren Publikumsrängen aus verfolgt. Einmal mehr nimmt Johanna Mildner dabei die Hilfe von fleißigen Freiwilligen in Anspruch, die halfen, Bühne und Kostüme lebendig zu gestalten. Die Alsfelder Kunstmalerin Inge Zuschlag zum Beispiel setzte sich tagelang hin, um das raffinierte Bühnenbild einer Waldkulisse zu malen: auf Stoffbahnen, die über dem Bühnenboden schweben und hinter denen Darsteller verschwinden können. Der Alsfelder Baubebtriebshof bastelte mit, Schneiderinnen der Max Eyth-Schule schufen die Kostüme – und helfen vor jeder Aufführung auch beim Schminken und verkleiden. Katharina Berger ist auch wieder mit Ideen und Tonschnitt dabei.

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Hilfestellungen bei den Schlussverbeugungen: Johanna Mildner einmal an der Bühne.

Heraus kam ein Stück, in dem viel Bewegung herrscht, wenn Schneeweißchen und Rosenrot ihre Wald-Abenteuer erleben. Die Zwerge mit ihrer fröhlichen Chefin geben dem Märchenstück mit Tanz und Gesang noch einen unterhaltsamen, komödiantischen Touch, und am Ende gibt es natürlich auch ein Happy End. Man muss es nicht verraten, aber es kommt dem Ende des wahren Märchens doch ganz nahe. Oder wie Johanna Mildner selbst erklärt: „Ich finde, zu jedem guten Märchen gehört auch ein bisschen Liebe.“

Weitere Eindrücke vom Alsfelder Weihnachtsmärchen:

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Ein Gedanke zu “Zu Weihnachten ein Märchen mit Liebe

  1. Wir waren gestern am 16.12 in der Vorstellung. Es ist schade das es keine richtigen Sitzplätze für jeden Besucher gibt. Man bezahlt schließlich 8 Euronen und kriegt nicht mal einen Sitzplatz.
    Wen ihr wisst das es nur so und soviele Stühle gibt dann verkauft auch nur so viele Tickets.
    Dies soll als mehr oder weniger hilfreiges Kommentar dienen womit die Leute zukünftig sehen was sie sich antun.

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