Mit einer Armbrust wurde ein Mann verletzt und dachte sich eine wilde Geschichte aus. Foto: Flickr/Thomas Quine Lizenz: CC BY 2.0

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Kopfverletzung beschäftigte die Polizei – Gefährliches Partyspiel führte zur VerletzungAngeblicher Überfall hat nicht stattgefunden

MELSUNGEN (ol). Angeblich hatte ein Unbekannter ihn mit einer Armbrust verletzt, behauptete ein 34-jähriger Mann in Melsungen gegenüber der Polizei. Doch die Geschichte stimmte einfach nicht, stellte sich dann heraus.

Der 34-jährige Melsunger ging angeblich vor kurzem gemeinsam mit einem 21-jährigen Freund durch Melsungen. Plötzlich sei ihnen eine dunkel gekleidete Person mit einer kleinen Armbrust entgegen gekommen. Der Fremde habe sich vor den 34-Jährigen gestellt und aus zwei Metern Entfernung gezielt eine Kugel auf seinen Kopf geschossen.

Dabei sei er am Kopf getroffen worden und habe eine blutende Wunde erlitten. Der angebliche Täter flüchtete. Bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei in Homberg, kam jetzt heraus, dass der Überfall nicht stattgefunden hat. Das angebliche Geschehen war eine Ausrede.

Der 34-Jährige erlitt die Verletzungen bei einer kleinen Feier in Melsungen. Der Armbrustschuss löste sich in der Wohnung eines 33-Jährigen, als die Feiernden mit einer Armbrust hantierten Aus Angst vor der Polizei habe man sich die Geschichte mit dem
unbekannten Schützen ausgedacht. Die Armbrust wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen über die näheren Umstände dauern noch an.