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Katastrophenschutz-Übung der Feuerwehr in Alsfeld erregt AufsehenMesstrupps in den Straßen beunruhigen

ALSFELD (aep). Der Anblick brachte Anwohner und Passanten in Alsfeld etwas ins Grübeln: Männer, die in Schutzanzügen auf der Straße mit Instrumenten hantieren, dazu ein Kleinbus der Feuerwehr mit der Aufschrift „Katastrophenschutz“. Nach einer Übung sieht das nicht aus. Doch es besteht kein Grund zur Beunruhigung: Was sich zum Beispiel in der Jahnstraße abspielte, ist Teil einer größeren Feuerwehr-Katastrophenschutz-Übung.

 

Was tun, wenn bei einem Lastwagen Gefahrstoffe auslaufen, lautet die Grundaufgabe für die Katastrophenschutz-Übung der Feuerwehr, die zur Mittagszeit noch auf dem ehemaligen BGS-Gelände stattfindet, erklärt Stadtbrandinspektor Michael Eilts. Das Szenario: Bei einem umgekippten Lastwagen ist Säure ausgelaufen. Die Einsatzkräfte müssen die Papiere konsultieren, um die Art des Gefahrstoffs zu ermitteln und Maßnahmen gegen die Ausbreitung zu ergreifen.

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Die eigentliche Übung fand auf dem ehemaligen BGS-Gelände statt. Fotos: Feuerwehr

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Zugleich wurden Messtrupps an verschiedene Stellen in der Stadt geschickt, die möglichst realistisch die Ausbreitung von Anthrax-Bakerien zu ermitteln – diese Trupps fielen in der Stadt auf.

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Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute die Papiere studieren. Foto: Feuerwehr