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"Elbenröder Dick": Stadtverwaltung informiert über aktuellen StandNeues von der Alsfelder Windkraftplanung

ALSFELD (ol). Was ist der aktuelle Planungsstand der Windenergieanlagen in der Elbenröder Dick? Was genau passiert im gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren? Und: Inwieweit werden die Belange von Mensch und Umwelt berücksichtigt? Diese und weitere Fragen rund um die geplanten Windenergieanlagen in Alsfeld stehen am Freitag, 29. Mai, im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung.

Sie findet im Nachgang an das Mediationsverfahren unter dem Dach des Bürgerforums Energieland Hessen statt und informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Planungen des Projektierers Windenergie Wenger-Rosenau GmbH und das laufende Genehmigungsverfahren.

Christian Wenger-Rosenau, Projektierer der acht geplanten Windenergieanlagen, sowie Vertreter des Regierungspräsidiums Gießen gehen den Fragen auf den Grund und geben Antworten. Wenger-Rosenau erläutert, was konkret geplant ist: Anzahl und Größe der Anlagen, genaue Standorte und vorgesehene Abstände zur Siedlungsgrenze – das sind einige Themen, die er beleuchtet.

Da die Pläne Bestandteil der Unterlagen sind, die Wenger-Rosenau Mitte April beim Regierungspräsidium Gießen eingereicht hat, um die Anlagen genehmigen zu lassen, ist auch das Regierungspräsidium Gießen an diesem Abend vor Ort vertreten. Die Behörde ist für die Genehmigung der geplanten Windenergieanlagen zuständig und wird detailliert auf den Ablauf des Verfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BlmSchG) eingehen. Es zeigt unter anderem, welche Unterlagen der Antragsteller einreichen muss und wie und was das Regierungspräsidium im Genehmigungsverfahren prüft.
Im Anschluss an die Vorträge haben Teilnehmer die Gelegenheit, im Plenum Fragen an die Referenten zu stellen.
Die öffentliche  Veranstaltung findet am Freitag, 29. Mai, von 19 bis 21 Uhr im Hattendorfer Dorfgemeinschaftshaus statt.

2 Gedanken zu “Neues von der Alsfelder Windkraftplanung

  1. ALLE wollen STROM, deshalb.

    Momentan werden dafür in der Lausitz und im Ruhrgebiet ganze Landstriche umgegraben und Dörfer einfach ausgelöscht oder umgesiedelt. Kann das die dauerhafte Lösung sein?

    Ich bin FÜR erneuerbare Energien in jeglicher Form, auch wenn sich dafür vor meiner Hausetür kaum hörbar ein Windrad drehen „muss“.

    Und nein, ich bin kein Ökoaktivist oder sonstwie engagiert.

    Ich erkenne nur, das das jetzige Modell der Energieerzeugung ein Auslaufmodell ist.

    Ironischer Weise lese ich auf „OL“ einen Bericht, in dem es darum geht, dass Vogelsberger Heu per Container um die halbe Welt geschippert wird, um es in Saudi Arabien an Kamele zu verfüttern. Warum geht sowas? Ganz einfach, weil wir jedes Jahr über 100 Milliarden Euro (100.000.000.000 €) dorthin überweisen.

    Je mehr Windräder sich drehen, desto mehr Geld bleibt davon in Deutschland und sichert hier Arbeitsplätze und erwirtschaftet Steuergelder.

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