„Anfassen erlaubt“: Feuerwehrmann Christoph Bünger stellte die Atemschutzausrüstung vor. Foto: privat

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Feuerwehr gibt Brandschutzerziehung in Alsfeld und in KirtorfWie sieht ein richtiger Feuerwehrmann von nahem aus?

ALSFELD/KIRTORF (ol). Brandschutzerziehung wird groß geschrieben in Schulen und Kindergärten – und die Feuerwehren sind gerne behilflich. So wurden sowohl in der Alsfelder Gerhart-Hauptmann-Schule als auch im Kirtorfer Kindergarten „Unterm Regenbogen“ Feuerwehrleute aktiv.

So erfuhren die Schüler und Kindergartenkinder alles Wissenswertes rund ums Feuer, das Verhalten im Notfall und die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr im Vogelsbergkreis. Sowohl in Kirtorf als auch in Alsfeld wurde das Absetzen eines Notrufs trainiert und die Ausrüstung von Atemschutzgeräteträgern vorgestellt, um den Kindern die Angst zu nehmen.

In Alsfeld wurden 57 Kinder und drei Lehrer der Gerhart-Hauptmann-Schule von den Feuerwehrleuten Ramona Diehl, Christoph Bünger, Mathis Kruse, Michael Schmidt, Corinna Schlitt, Johannes Zinn, David Hölscher und Daniel Schäfer betreut. Sie nahmen für das Projekt ihre Freizeit in Anspruch. „Die Kinder lernen Zuhause nicht mehr, wie man mit Feuer umgeht oder wie gefährlich es ist“, so die Alsfelder Brandschutzerzieher. Aus ihrer Sicht sollen durch die Brandschutzerziehungen die Gefahren durch Feuer und Rauch kennengelernt und die Verhinderung von Bränden vermittelt werden. „Wenn nur ein Notruf richtig abgesetzt wird, ein Brand vermieden wird oder bei einem Brand richtig gehandelt wird und keiner verletzt oder sogar getötet wird, haben wir unser größtes Ziel erreicht“, so die Alsfelder Feuerwehrleute.

Brandschutzerziehung: die Feuerwehrleute in Kinder in Kirtorf. Foto: privat

In Kirtorf wurden 26 Kinder sowie die Erzieherinnen des Elefantenclubs des Kindergartens unterm Regenbogen von den Feuerwehrleuten Susanne Sturm, Heino Becker, Julian Schneider, Frank Förtsch, Christina Simon, Udo Brosig, Caroline Grein, Melanie Zarges-Graf, Jörg Engel, Sebastian Seim und Jan Hendrik Dörr betreut. Auch sie nahmen für das Projekt ihre Freizeit in Anspruch. „Sichtlichen Spaß hatten die Kinder bei der Erkundung der Einsatzfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr“, so die Kirtorfer Brandschutzerzieher. Sie hatten auch wieder das sogenannte Rauchhaus vorgestellt, bei dem die gefährliche Ausbreitung von Brandrauch in Wohnungen demonstriert wurde. „So wollen wir den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall näher bringen“, schilderten die Feuerwehrleute.

Sowohl die Kindergartenkinder in Kirtorf als auch die Schüler in Alsfeld erhielten von den Feuerwehrleuten ein Brandschutzdiplom überreicht. Positiver Nebeneffekt: In den Kinderfeuerwehren und Jugendfeuerwehren gibt es demnächst bestimmt neue Mitglieder.