Zahlreiche Feuerwehrkräfte vor dem betroffenen Werksgelände. Foto: privat

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Acetylenflasche brennt - Gebäude evakuiert wegen ExplosionsgefahrWerkstattbrand mit Explosionsgefahr in Schwabenrod

UPDATE|SCHWABENROD (ol). Eine mit Acetylen gefüllte Gasflasche ist am Donnerstagnachmittag im Alsfelder Stadtteil Schwabenrod in Brand geraten. Der Vorfall ereignete sich in einer Werkstatt am Ortsrand des knapp 400 Einwohnern zählendes Dorfes. Zur Ursache ermittelt die Polizeistation Alsfeld. Laut Feuerwehrangaben besteht Explosionsgefahr.

Rund 50 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz, hinzu kamen der Rettungsdienst, die Polizei sowie der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hubert Helm. Wie er und Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer schilderten, lässt man die Gasflasche derzeit unter der ständigen Kühlung eines Wasserwerfers ausbrennen.

Mit einem Wasserwerfer wird die brennende Gasflasche ständig gekühlt. Foto: privat

Laut Feuerwehrangaben besteht Explosionsgefahr, bei dem auch als Wasserstoff bekannten Acetylen handelt es sich um ein hochentzündliches Gas. Die Gebäude im Umkreis von rund fünfzig Metern wurden evakuiert, der Bereich im Umkreis von rund 300 Metern ist abgesperrt.

Berstgefahr durch innere Zersetzung des Acetylen

Laut Feuerwehrangaben besteht bei solchen Gasflaschen durch innere Zersetzung des Acetylens Berstgefahr. Eine Druckwelle und die Bildung eines Feuerballs von 30 Metern Größe sowie bis zu 300 Meter weit fliegende Metallteile können die Folge sein.

Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer (Mitte) leitet den Einsatz. Foto: privat

Die Kühlung der Gasflasche soll bis in die Morgenstunden des Freitags andauern, dann soll ein spezielles Bergeteam der Herstellerfirma anrücken und die Flasche abtransportieren. Um genügend Löschwasser am Unglücksort zu haben, wurde eine mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitung von Feuerwehrleuten aus Alsfeld, Fischbach und Schwabenrod verlegt. Zur Ursache ermittelt die Polizeistation Alsfeld. Der entstandene Sachschaden kann derzeit durch die Polizei noch nicht beziffert werden.

Welche Auswirkungen eine Explosion einer solchen Gasflasche haben kann, zeigt dieses Video sehr gut: 

Ein Gedanke zu “Werkstattbrand mit Explosionsgefahr in Schwabenrod

  1. Zu folgendem Satz aus dem Artikel ein Kommentar:
    „Laut Feuerwehrangaben besteht Explosionsgefahr, bei dem auch als Wasserstoff bekannten Acetylen handelt es sich um ein hochentzündliches Gas.“

    Richtig ist das Explosionsgefahr davon ausgeht, und auch das es hochentzündlich ist. Allerdings ist Acetylen nicht als Wasserstoff bekannt. Das ist Unsinn. Bei Acetylen handelt es sich um ein Gemisch aus Kohlenstoff und Wasserstoff, auch Ethin genannt, die chemische Summenformel ist C2H2.

    Wasserstoff ist weitaus gefährlicher als Acetylen, dies betriftt sowohl die Explosionsgefahr als auch die hochentzündlichkeit und die Sprengkraft …

    Dies nur zur Richtigstellung

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