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Grundsteinlegung für Modell Projekt Leben und Wohnen im Alter am 20. Mai in RomrodBegegnungsstätte für Miteinander der Generationen

ROMROD (ol). In Romrod entsteht ein neuer Mittelpunkt: Das Projekt „Leben und Wohnen im Alter“ nimmt schon bald Formen an. Am Samstag findet die Grundsteinlegung statt – und die Stadt Romrod lädt ein. Alle interessierten Bürger sind ab 10 Uhr zur Feierstunde in das Schlossmuseum geladen, so geht es aus einer Presseinformation hervor.

In Romrod entsteht ein neuer Mittelpunkt: Die Stadt Romrod investiere für den Bau dieses Projektes rund 6 Mio. Euro, um inklusive öffentlicher Außenanlage im Zentrum von Romrod für ältere Menschen Leben, Wohnen und Pflege unter einem Dach zu realisieren. Unter demselben Dach soll die Begegnungsstätte Mehrgenerationenhaus Romrod einen neuen festen Ort haben, an dem Veranstaltungen und Treffen für Menschen jeden Alters stattfinden können.

Menschen als Teil der Geschichte des Ortes

Dies alles soll gleichermaßen der Unterstützung pflegender Angehöriger wie auch den neuen Bewohnern zu Gute kommen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Was dieses Projekt von anderen Senioren- und Pflegeheimen unterscheide, sei die Absicht, die älteren Menschen in unserer Mitte zu behalten: In der Mitte von Romrod, in der Mitte der sozialen Gemeinschaft und als Menschen, die ein Teil der Geschichte ihres Ortes seien. Mit dieser Investition in die Zukunft zeigt die Stadt Romrod, dass ihr die Schaffung von guten Rahmenbedingungen für das Miteinander der Generationen und die gemeinsame Sorge um ein gutes Leben in Romrod gerade bei zunehmendem Unterstützungsbedarf ein wichtiges Anliegen ist

Im Projekt „Leben und Wohnen im Alter“ werde als zentraler Ort für das Miteinander der Generationen die Begegnungsstätte Mehrgenerationenhaus, die Tagespflege für zwölf Gäste und fünf Wohngemeinschaften für 54 Bewohner entstehen. Der Außenbereich des Hauses werde als öffentlicher Garten gestaltet werden, der zu ungezwungenen Begegnungen zwischen Bewohnern, Gästen und Bürgern einlade.

Ziel des Projektes sei es, durch Begegnung und Beratung die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alter zu unterstützen und zu begleiten. Bei zunehmendem oder nur zeitweiligem Unterstützungsbedarf solle durch die Begegnungsstätte und die Nachbarschaftshilfe, durch Tagespflege und Kurzzeitpflege bedürfnisgerechte Angebote zur Verfügung gestellt werden. Aber auch Wohnen und Pflege in den Hausgemeinschaften sei darauf ausgerichtet, möglichst lange und selbständig mitten im Leben zu stehen. Gerade dazu soll der Standort mitten in Romrod beitragen. Dort seien alle wichtigen Geschäfte und Dienstleistungen bis hin zum ÖPNV in einem Radius von 300 m steigungsfrei erreichbar.

Fest steht: SozioVita ist Betreiber

Alle diese Komponenten sollen dazu beigetragen haben, dass Fördermittel in erheblichem Umfang für das Projekt eingeworben werden konnten. Als Modellprojekt des Hessischen Sozialministeriums wurden per Förderbescheid 1,695 Mio. Euro sowie ein zinsfreier Kredit in Höhe von 1,58 Mio. Euro zugesagt. Hinzu kommen weitere Fördermittel aus dem Stadtumbauprogramm sowie dem Programm zur Förderung der ländlichen Entwicklung.

Bereits im Jahr 2014 war es gelungen, einen Betreiber für diese Einrichtung zu gewinnen, die SozioVita GmbH, eine Tochtergesellschaft der Behindertenhilfe Vogelsberg unter der Geschäftsführung von Frau Katja Diehl. Gemeinsam mit der SozioVita beabsichtige die Stadt Romrod für die nächsten 30 Jahre dafür zu sorgen, dass Menschen jeden Alters in Romrod eine verlässliche Heimat finden – mit der Unterstützung, die sie selbst sich wünschen. Dazu bedürfe es eines guten Vertrauensverhältnisses und verlässlicher vertraglicher Bindungen. Durch die dort vereinbarten Mietzahlungen könne die von der Stadt Romrod eingesetzten Gelder in den städtischen Haushalt zurückgeführt werden.

Auch der Name soll bekannt gegeben werden

Der Grundstein für das ambitionierte Projekt „Leben und Wohnen im Alter“ wird am Samstag, den 20.05.2017 um 11 Uhr gelegt werden. Alle Weggefährten, Partner und Förderer des Projektes seien ebenso wie interessierte Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich eingeladen, ab 10 Uhr an der kleinen Feierstunde im Schlossmuseum und der anschließenden Grundsteinlegung an der Baustelle teilzunehmen.

Übrigens: Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch der Name der künftigen Einrichtung bekannt gegeben werden. Dabei seien einige sehr gelungene Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern aus Romrod und Umgebung eingegangen, doch nur einer konnte gewählt werden.

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