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Die Alsfelder CDU mit (v.l.) Erstem Stadtrat Berthold Rinner, Klaus Dieter Behlen, Richard Weicker, Stadtverordnetenvorsteher Michael Refflinghaus und Vorsitzendem Alexander Heinz zusammen mit der Leiterin des Haus Stephanus Marion Brömer (2.v.r.). Fotos: privat

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CDU Alsfeld besichtigt das frisch renovierte und umgebaute Alten-und PflegeheimHotelcharakter im Haus Stephanus

ALSFELD (ol). Nach sechsjähriger Umbau-, Erweiterungs- und Renovierungszeit erstrahlt das in Alsfeld ansässige Alten- und Pflegeheim „Haus Stephanus“ in zeitgemäß neuem Glanz.

Davon konnte sich jetzt eine kleine Delegation der Alsfelder CDU bei einem Besuch überzeugen. Im Austausch mit der Einrichtungsleiterin Marion Brömer wurden Themen rund um die Pflege erörtert. Das berichtet der CDU Stadtverband in einer Pressemeldung.

Pflege muss man nicht sehen.“ Mit diesen Worten habe Brömer den Anspruch des von ihr geführten Hauses umschrieben, das nach der langen Bauphase mehr den Anschein eines Hotelbetriebes als den eines Pflegeheimes habe. Der 2010 begonnene Umbau sei im August 2016 abgeschlossen worden. Momentan würden noch sechs Wohnungen für betreutes Wohnen umgebaut, die ab dem Sommer bezugsfertig sein sollen. Gleichzeitig werde dann auch der Bereich der Tagespflege fertiggestellt sein und fünf Tagespflegeplätze bereithalten.

In dreizehn Wohngruppen mit hellen und ansprechend gestalteten Gemeinschaftsräumen wohnen im „Haus Stephanus“ 109 Personen, die von rund 80 Mitarbeitern betreut werden, so Brömer. Da nur noch Einzelzimmer angeboten werden, ist die Zahl der Bewohner leicht zurückgegangen, erläuterte Brömer beim Rundgang.

Blick auf den „Marktplatz“, eine der zentralen Begegnungsstätten innerhalb des Hauses.

Nicht nur in der Qualität der angebotenen Pflege und der baulichen Situation sei das Haus Stephanus ein Vorzeigebetrieb. Auch bei der übertariflichen und leistungsgerechten Bezahlung der Mitarbeiter einschließlich freiwilliger Leistungen wie der Betriebsrente oder der zusätzlichen Vergütung im Krankheitsfall setze das Haus in der Region Maßstäbe. Aufgrund dessen sei das christlich geführte Pflegeheim, das zur Gesellschaft für Diakonische Einrichtungen Hessen-Nassau gehöre, auch momentan nicht vom viel zitierten Fachkräftemangel betroffen.

Brömer habe den CDU-Politikern erklärt, dass es bei der Diskussion über den Fachkräftemangel aus ihrer Sicht weniger um monetäre Fragen gehen sollte. Vielmehr müsse man die Rahmenbedingungen dieses körperlich wie psychisch anstrengenden Berufes verbessern, der den Pflegekräften auch eine hohe fachliche Qualifikation abverlange. „Eine Erhöhung des Stellenschlüssels durch die Krankenkassen ist dringend notwendig“, fordert Brömer mit Blick auf die Bundespolitik. „Die Frage dürfe nicht sein, ob wir Personal bekommen, sondern dass wir geeignetes Personal für unsere Qualitätsansprüche und die beste Pflege unserer Bewohner bekommen.“

Unisono hätten sich die CDU-Vertreter um den Vorsitzenden Alexander Heinz sehr beeindruckt von den gelungenen Renovierungsmaßnahmen und der Tatsache gezeigt, dass man im ganzen Haus wirklich nicht merkt, dass es sich um eine Altenpflegeeinrichtung handelt. „Schön, dass in Alsfeld ein solches Angebot für unsere Senioren da ist, die sich zudem noch so wohl fühlen, wie die mit denen wir bei unserem Rundgang ins Gespräch gekommen sind“, bedankte sich Heinz abschließend bei der Einrichtungsleiterin.

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