Die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod erwischte beim MTV Gießen einen rabenschwarzen Tag. Symbolbild: archiv

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Der Abteilungsleiter der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod Michael Lotz freut sich über den gelungenen Saisonstart trotz vieler AusfälleBreite des Kaders ist die Stärke

ALTENBURG (ol). Trotz zahlreicher Ausfälle thront die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod derzeit an der Tabellenspitze der Kreisoberliga GI/MR Süd.

Auf Nachfrage bestätigten die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft, dass den beiden Teams (KOL und KLB Alsfeld) gut zehn Spieler am vergangenen Wochenende nicht zur Verfügung standen.

„Wir haben das nach außen immer kommuniziert, dass ein breiter Kader notwendig ist, um in der Kreisoberliga bestehen zu können. Unsere Spieler wissen und schätzen das inzwischen“, berichtete Michael Lotz, „Wir haben neben den Langzeitverletzten Benjamin Gröger und Maximilian Schmidt noch zahlreiche andere Schlüsselspieler in den letzten Wochen ersetzen müssen.“ Die Rede ist unter anderem von dem Altenburger Torjäger Maximilian Bornmann oder dem Dauerbrenner über die linke Seite, Julian Kraft. Weiterhin fehlen den beiden Mannschaften mal eben zwei Torsteher. Fabian Schlitt musste gegen Romrod mit starken Knieschmerzen raus und Tim Suntheim wurde zum Rundenstart operiert.

„Dazu kam, sehr zum Leidwesen der Reserve, der beruflich verhinderte Marijan Glavas oder die verreisten Rene Schmidt und Stefan Korell“, bemerkt der Betreuer der zweiten Mannschaft, Bernd Kirchhof.

Trotzdem hat man derzeit am Schlossberg nichts zu beklagen. „Die erste Mannschaft hat nach vier Spielen stolze zehn Punkte auf der Habenseite. Wohingegen die Situation für die Reserve schon gravierend ist, da immer wieder Spieler aufrücken müssen. Aber dass das passieren kann, ist so weit allen klar und wird nicht überbewertet. Glücklicherweise sind wir in 14 Tagen spielfrei. Danach dürfte sich die Situation entspannen“, hofft Lotz.