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Erst der Winter, dann der Pollenflug – und die Autos müssen darunter leidenWer sein Auto liebt, lässt es reinigen

ALSFELD (ls). Mit dem Anfang vom Sommer kleiden sich auch die umliegenden Rapsfelder wieder in ihr strahlend gelbes Gewand. Das sieht schön aus, bringt aber letztendlich mehr Ärger mit sich, als dass man sich daran erfreuen kann. Gerade erst ärgerte man sich noch mit Salzspuren auf dem Autolack rum, schon ist alles mit einer leichten, gelben Staubschicht bedeckt – seien es beispielsweise die Hausfenster oder das Auto. Aber wie bekommt man den Dreck von seinem Auto wieder ab?

Nicht nur für Allergiker ist die Heuschnupfenzeit eine der nervigsten Zeiten im Jahr, auch Autoliebhaber bringt diese Zeit schier zum verzweifeln. Zeit das Auto schick für den Sommer zu machen und endlich von den Spuren des Winters und des Pollenflugs zu befreien.

Nach dem Winter wird es Zeit für eine Reinigung

Man kann nicht wirklich sagen, dass ich ein Autoliebhaber bin und jedes Wochenende mein Auto gründlich reinige – im Gegenteil. Ich muss wohl zu meiner Schande gestehen, dass ich es wohl seit mittlerweile fast einem Jahr nicht mehr gereinigt habe. Erst war Winter, da ist es zu kalt. Dann war Frühling und mein Auto überzogen von gelbem Blütenstaub, da musste ich natürlich warten bis es sich auch wirklich lohnt. An Ausreden mangelt es mir dabei wirklich nicht.

Wenn ich allerdings jetzt in mein Auto steige weiß ich, dass es wirklich an der Zeit ist, es sauber zu machen – es führt einfach kein Weg mehr dran vorbei. Das Problem dabei ist nur: ich kann nichts, wirklich nichts weniger leiden als Autos sauber zu machen. Warum? Man bekommt es sowieso niemals so sauber, wie man sich es vorher vorgestellt hat. Außerdem ist es für das Auto teilweise nicht so gut wie man denkt, habe ich mir zumindest sagen lassen, da viele Lappen oder Schwämme mehr Kratzer verursachen, als dass sie sauber machen.

Gleiches gilt auch für viele Waschanlagen. Man fährt mit dem Auto rein und irgendwie ist es letztendlich doch nicht so sauber wie man es sich gerne wünscht – von den vielen feinen Kratzern auf der Frontscheibe, die durch die harten Borsten entstehen, mal abgesehen. Eine optimale Lösung gibt es hier also nicht, oder etwa doch? Was ich bislang noch gar nicht in Betracht gezogen habe, ist eine professionelle Autoaufbereitung – die werden wohl wissen wie es richtig geht und das Beste daran ist, man selbst muss keinen Handschlag machen.

Autos aufbereiten ist ihr Alltag: Erman Öperli (rechts) und sein Mitarbeiter Daniel Schneider (links) machten ihre Leidenschaft zum Beruf. Foto: ls

Autos aufbereiten ist ihr Alltag: Erman Öperli (rechts) und sein Mitarbeiter Daniel Schneider (links) machten ihre Leidenschaft zum Beruf und standen für unsere Fragen zur Verfügung. Foto: ls

Falscher Lappen oder falsches Putzmittel: Auf was man alles achten muss

„Wenn man sein Auto selbst reinigt, muss man auf einiges achten. Beispielsweise kann man nicht jedes Putzmittel verwenden und auch nicht jeder Lappen eignet sich dafür, da viele Fasern Kratzer verursachen können“, bestätigt Erman Öperli, der Experte und Geschäftsführer von „Autokosmetik“ in Alsfeld meine vorherige Annahme. Er selbst ist gelernter KFZ-Mechaniker, der vor zweieinhalb Jahren den Betrieb „Autokosmetik“ übernahm und damit sein Hobby, die Autoaufbereitung, zum Beruf machte.

Eine professionelle Autoreinigung ist mehr als nur einmal durch die Waschanlage fahren, den Müll aus dem Auto räumen und die Frontscheibe putzen. Betriebe, wie der Familienbetrieb „Autokosmetik“ von Erman Öperli, bieten ein breites Angebot an, bei dem man so ziemlich alles für sein Geld bekommt. Von einer gründlichen Innenraumreinigung mit Cockpitreinigung, Staubsaugen und Scheibenreinigung bis hin zur Außenreinigung mit Lackversieglung, Felgenreinigung und Cabriopflege. Eine Dachhimmelreinigung, Polsterreinigung samt dem Entfernen lästiger Flecken und die berühmte und meist dringend nötige Geruchsbeseitigung gehören außerdem zum Programm der Profis dazu. Damit ist das Auto nicht nur gereinigt, sondern aufbereitet und kann fast wie ein Neufahrzeug hergerichtet werden. Praktisch – und das mit fast gar keinem persönlichen Aufwand.

Autoaufbereitung statt sich selbst abmühen

Ich für meinen Teil bin vollkommen überzeugt. Besser kann es gar nicht laufen: man gibt sein Auto ab, lässt es von Leuten mit Spaß und Leidenschaft daran reinigen und muss sich selbst nicht damit rumärgern. Selbst wenn sie vielleicht etwas kostspieliger ist, eine professionelle Autoaufbereitung steigert nicht nur den Wert ihres Fahrzeuges, sondern lohnt sich allemal.

Bis jetzt noch nicht überzeugt? Hier die Gründe wieso und weshalb man zu einer Autoaufbereitung gehen sollte:

1. Dieser Punkt hat es wirklich hochverdient auf Platz 1 zu stehen, denn keiner ist so wichtig wie dieser: man hat selbst absolut keine Arbeit damit. Man muss höchstens sein Auto vorbei fahren, aber selbst das kann bei Autokosmetik in Alsfeld mit gebucht werden. 2. Das Auto sieht danach aus wie ein Neuwagen. Das steigert nicht nur den Wiederverkaufswert, sondern weckt gleichzeitig nostalgische Gefühle.

3. Es ist besser das Auto durch Profis reinigen zu lassen. Die wissen was man verwenden kann und was nicht und haben die nötigen Gerätschaften dazu. Außerdem wird das Auto dabei auch wirklich sauber und es lassen sich keine Schmutzrückstände in Ecken finden, in die die großen Rollen der Autowaschanlagen nicht ran kommen.

4. Umwelttechnisch steckt da eine größere Sache dahinter. Es ist tatsächlich nicht erlaubt sein Auto in der Nähe eines Gullis zu waschen. Da habe ich tatsächlich noch nie drüber nachgedacht und auch nicht darauf geachtet. Also lieber nichts riskieren und das Auto professionell reinigen lassen. Damit tut man gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes.

5. Zu guter Letzt nochmal ein wichtiger Punkt. Es ist wahrscheinlich schon allen einmal passiert. Man war einkaufen und unter der Last der vielen Einkäufe platzt eine Tüte Milch oder ein Becher Sahne. Der säuerliche Geruch der Buttersäure lässt sich von alleine nicht beseitigen und kann besonders im Sommer übel für alle Insassen werden. Da können Sie putzen wie Sie wollen – hier ist es wirklich endgültig an der Zeit, eine professionelle Reinigung in Anspruch zu nehmen. Die Profis kennen sich damit aus und sorgen wieder für einen angenehmen Geruch im Auto.

Luisa Stock
Studierte in Gießen Germanistik und Kunstgeschichte und ist seit Juli 2016 Volontärin bei Oberhessen-live.

3 Gedanken zu “Wer sein Auto liebt, lässt es reinigen

  1. Autokosmetik in Alsfeld macht einen sehr guten Job! Aber doch bitte nicht so plump werben…

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  2. Man sollte doch Werbung schon als solche kenntlich machen und dies nicht als Journalismus verkaufen!

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