Humor- und schwungvolle Moderation: Ulrike Fleischmann und Dr. Christian Scharf führten durch den Abend. Fotos: privat

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"Italienische Nacht" zum Abschluss von Alsfeld MusikArtHingerissen von der musikalischen Berührung

ALSFELD (aep). Italienischer kann kaum sein, als das, was das Alsfelder Kammerorchester und der Alsfelder Konzertchor am Samstagabend in der Stadthalle zum Besten gaben: einen stimmungsvollen Abend ganz im Zeichen dieser Nation großer Opern und Tenöre. Mehr als 300 Besucher im vollen Saal waren hingerissen von diesem musikalischen Streifzug durch fünf Jahrhunderte, mit dem die Initiative Alsfeld MusikArt am Auftaktwochenende der Alsfelder Kulturtage das Abschlusskonzert gab.

Rossini, Verdi, Monteverdi:  Sie warten alle dabei, die großen Meister, an deren berühmteste Stücke sich die Sängerinnen und Sänger des Konzertchors unter der Leitung von Thomas Walter mit Arno Pausch am Klavier sowie die Mitwirkenden des Kammerorchesters unter Leitung von Volker Tost sich herantrauten. Kein Wunder, dass die beiden schwungvollen Moderatoren Ulrike Fleischmann und Dr. Christian Scharf vom „zentralitalienischen Alsfeld“ sprachen. Für diesen Eindruck sorgte nicht nur der Reigen großer Klassiker der Musikgeschichte, sondern auch das Italienische Ambiente mit südländischer Illumination und Fotos aus „bella Italia“ auf großer Beamerleinwand. Italienische Snacks und Getränke in der Pause rundeten das Flair nur noch ab.

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Wunderbar berührend: der Alsfelder Konzertchor mit Arno Pausch am Klavier.

Fünf Jahrhunderte italienische Musikgeschichte: Das bedeutete nicht nur Verdis Gefangenchor aus „Nabucco“ als ein Höhepunkt des Abends, sondern auch neuzeitliche Evergreens wie „O sole mio“ oder das Gänsehaut-Stück „Time to say goodbye“ – im OIriginal „Con te Partiro“. Auch eine berühmte Deutsche fand sich im Repertoire wieder: die deutsche Pianistin und Komponistin Clara Schumann – mit ihrer „Abendfeier in Venedig“. Riesigen Applaus vom spürbar berührten Publikum erntete die Solisten Nanda Laube (Violincello). Am Ende gab es denn auch Standing Ovation für die Künstler – die natürlich auch um eine Zugabe nicht herum kamen.

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Souverän: das Alsfelder Kammerorchester.