Aufräumarbeiten zwischen viel verbeultem Blech: Alsfelder Feuerwehrleute auf der A5 in Aktion. Fotos: Feuerwehr Alsfeld

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Unfallserie auf der A5 – Polizei vermutet zu wenig SicherheitsabendVier Verletzte und 80.000 Euro Sachschaden

ROMROD (ol). Zu einer Unfallserie kam es am Mittwochnachmittag gegen 15.15 Uhr auf der A 5 zwischen Homberg/Ohm und der Alsfelder Pfefferhöhe. Es gab Verletzte und jede Menge Sachschaden.

Zunächst ereignete sich laut Polizei in der Fahrtrichtung Kassel in der Gemarkung Romrod ein Verkehrsunfall mit zehn beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt: Sie erlitten Knochenbrüche, eine Gehirnerschütterung und Schürfwunden. Es enstand ein Sachschaden von 60.000 Euro. In dem sich bildenden Stau kam es im weiteren Verlauf zu zwei weiteren Auffahrunfällen, bei dem jedoch niemand verletzt wurde – aber Sachschäden in Höhe von weiteren 20.000,- Euro entstanden. Durch den rund 20 Kilometer langen Stau kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Jede Menge Öl und Kraftstoff liefen aus und mussten gebunden werden. Das taten die Feuerwehrleute aus Alsfeld.

Nach dem Unfall war auch die Feuerwehr Alsfeld im Einsatz. Die Feuerwehrleute haben auslaufende betriebsstoffe aufgenommen und bei der Bergung der Wracks geholfen. Und bei dem Folgeunfall musste auch noch die Feuerwehr aus Homberg/Ohm unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter pfeil einspringen. Aus zwei total beschädigten Fahrzeugen waren Betriebsstoffe ausgelaufen.

Die Fahrbahn war zwar um 17.45 Uhr wieder geräumt, der Stau blieb danach aber noch eine Weile. Als Hauptunfallursache machte die Polizei überwiegend ungenügendem Sicherheitsabstand aus.

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Dicht an dicht stehen die beschädigten Autos auf der Autobahn.